Den 54. Stammesgeburtstag haben wir im Harz gefeiert...

Wir trafen uns um 17 Uhr am Göttinger Bahnhof - alle schön dick angezogen, da die Eltern sagten, dass es im Harz noch Schnee gäbe. Ich behauptete, dass das nicht sein könne, denn im Internet sagte der Wetterbericht es gäbe Sonne und 10°C.

Natürlich fuhren wir trotz aller Sorgen der Eltern los: Es ging mit der Bahn nach Seesen und von dort zu Fuß weiter. In Seesen kauften wir kurz ein und wanderten dann zusammen raus aus der Stadt.

Im Wald trennten sich dann unsere Wege, und wir suchten uns, da es schon dunkel geworden war, einen Schlafplatz.

Am nächsten Morgen wollten wir erst nicht so richtig aufstehen, da das Wetter so schlecht aussah, doch schon eine halbe Stunde nach unserem Beschluss liegen zu bleiben, schaute ein uns nicht bekanntes Gesicht in die Kohte und verscheuchte uns von unserer Lagerstelle. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auch gleich los Richtung Wildemann. Ein paar Stunden später sichteten wir den ersten uns prophezeiten Schnee; zu allem Überfluss begann es dann auch noch zu regnen - so wurden wir schön von oben wie auch von unten durch den Schnee(matsch) nass. Zur Mittagszeit trafen wir auf die Gruppe Dunadayn mit Moritz und David. So vom Zufall zusammengeführt wanderten wir gemeinsam weiter.

Bis auf ein paar eingefrorene Füße und nörglige kleine Mädchen gab es nur noch mehr Schnee, zu unserm Glück aber dafür auch weniger Matsch.

Pünktlich zum Mittagessen kam dann die Sonne raus und wir setzten uns auf ein paar Ponchos in die Sonne und genossen unser Brot.

In Wildemann angekommen trafen wir Lennart, der unser Material zum Lagerplatz fuhr. Ihm vertrauten wir nun noch unsere Rucksäcke an und wanderten das letzte Stück mit vielen Schneeballschlachten und Schweiß zum Lagerplatz.

Hier trafen wir die Sippe Lakuna und bauten die Jurte auf, kochten ein Abendessen und begannen gleich mit der Abendrunde. In der Abendrunde gingen wir zu einem See um Laura und Janna das gelbe Halstuch zu verleihen. Völlig eingefroren kamen wir zurück und legten uns auch alsbald schlafen.

Da zehn Zentimeter Schnee lagen haben wir gemeinsam in der Jurte geschlafen.

Am nächsten Morgen wanderten wir zurück nach Wildemann und fuhren mit dem Bus zum nächsten Bahnhof und von dort aus weiter nach Göttingen.

 

Joschy