Elternnachmittag 2004

 

 

Ein langer Weg führt zum Erfolg

Nach den Sommerferien begannen wir mit den ersten Planungen des Elternachmittags. Wir beschlossen, wie 2003 den Elternnachmittag in einer Juhrtenburg zu veranstalten, da wir die Kosten eines Raumes umgehen wollten und die Atmosphäre sowieso wesentlich „pfadischer“ ist als in einer hässlichen Sporthalle oder ähnlichem.

Ein Thema war schnell gefunden, wir wollten die Eltern in verschiedenen Olympischen Disziplinen testen. Außerdem bereiteten die Gruppen zusätzlich ein Theaterstück und Ihren Sommerfahrtenberichte vor.

In gut einem Monat Probten die Gruppen Ihre Theaterstücke und bereiteten sich auf den Elternnachmittag vor. In regelmäßigen abständen Trafen sich die Älteren aus dem Stamm und planten und besprachen den Elternnachmittag bis ins kleinste Detail, um einem 50. Elternnachmittag gerecht zu werden.

 

Am Freitag den 1. Oktober trafen sich dann die Älteren aus dem Stamm um die Juhrtenburg aufzubauen. Aus drei Juhrtendächern wurde eine Kleeblatt-Hochjuhrte mit selber angefertigten Zwischenstücken aus dem Boden gestampft.

Dann kamen die Sippen am Samstag dazu. Zu meiner Erbostheit waren jedoch zur verabredeten Zeit nur ca. die Hälfte der Leute da. Nachdem ich mich erstmal wieder beruhigt hatte und mit den meisten der fehlenden ein Klärungsgespräch durchgeführt hatte wurde weiter vorbereitet. Wir wollten die Juhrte möglichst Samstag fertich bekommen sodass wir uns am Sonntag Vormittag auf die Letzten Proben konzentrieren konnten. Leider klappte das nicht ganz sodass wir uns am Samstag noch mit letzten Ausschmückungsarbeiten aufhalten mussten.

 

Und es geschah…

Dann war es soweit, dass Begrüßungskomitee machte sich mit einem Spezialgetränk zur Begrüßung der Athleten (Eltern) auf. Leider wurde unsere Spektakuläre Begrüßungsaktion nichts da doch einige Eltern direkt zu den Hütten kamen und somit das Komitee übergangen. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann Los. Mit dem Lied „Ich Kenne Europas Zonen“ wurde die Feierlichkeit eingeleitet. Dann begrüßte Julian die Eltern und nach einem zweiten Lied „Roter Wein im Becher“ führte die Neue Gruppe von Kathi und Lotte Ihr Theaterstück auf. Es folgte der Fahrtenbericht der zweiten Mädchensippe von Celle und Caro.

Eltern sind die besten Athleten

Nun wurde es ernst die Athleten (auserwählet Eltern) wurden von Jochen und Juli begrüßt und auf ihre bevorstehenden Disziplinen vorbereitet. Mit dem Teebeutelzielwurf wurden die Spiele eröffnet, es folgte das Teeschmecken und ein außergewöhnliches Pferderennen bei dem die Eltern mal so richtig zeigten was in ihnen steckt. Mit unglaublichen Sprüngen und Pirouetten Sprangen sie über die Hindernisse hinweg als würden sie so etwas jeden Tag machen. In der Disziplin Fahrtentechnik mussten die Athleten ihr können im „Affenrollen“ unter beweisen stellen. Außer ein par Mängel in der Befestigungstechnik und in der Form waren Grundlagen doch vorhanden.

Als nächstes hieß es die Sägen mal so richtig schwingen zu lassen ein Baumstamm musste in einer Möglichst kurzen Zeit durchgesägt werden. Begleitet war diese Disziplin durch Korruption, eine der Sägen wurde heimlich gegen eine stumpfe Säge ausgetauscht. Als sich das Team beschwerte über diesen Misstand sagte die Jury, das man bei den Pfadfindern nicht nur scharfe Sägen habe, und außerdem hätten sie sich ja auch mehr anstrengen können dann hätte das schon geklappt. Im nachhinein gab es trotzdem einige Gnadenpunkte.

Zuletzt mussten sich die Eltern noch in Sachen Kunst beweisen, und ein Gemälde werfen.

 

Pause muss sein!

Nach diesen so anstrengenden Spielen war erst mal eine viertel Stunde Pause. Bei Kaffe und Kuchen wurde ein wenig gequatscht und Neuigkeiten ausgetauscht.

Dann ging es weiter Der Fahrtenbericht von Kathis Gruppe und dann das Theaterstück von Cherokee (Guten Appetit von Loriot).

Dann Führte Celle und Caros Gruppe die Tragödie von Romeo und Juli in verschieden Fassungen auf. Mit Witz und Humor wurde hier kräftig gelacht…

Nach den Fahrtenberichten von der Gruppe Cherokee und Yakima, ließen wir den Elternnachmittag mit Leise weht der Wind ausklingen.

 

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle Abbauhelfer! Ohne euch hätten wir das nicht so schnell geschafft!!!