Das Pfingstlager Wasgonia in der Pfalz

Zu Pfingsten zog der Stamm aus, um an der Vereinigung Liselottes Fürstentümer teilzunehmen. Nach nächtlichen Querelen waren Samstag (6.6.92) früh im Morgengrauen alle Stämme des Herzogtums Göttburg an der Salzlippe am Lagerplatz in Dahn eingetroffen. Nach einer für den einzelnen mehr oder weniger durchwachten Nacht begann am Samstagmorgen das Programm in barocker Tracht. Das ganze Programm war dreigeteilt: Ein Teil für Wölflinge (bis 10 Jahre); ein Teil für Pfadfinder (bis 16 Jahre) und ein Teil für Rover, wie die älteren Pfadfinder heißen. Es wurde gespielt, gebastelt und das Lager fertiggestellt. Die Wölflinge bauten einen Spielpark auf, mit Glücksrad (Wölfel), Negerkußwurfmaschiene (Schleuse) und anderen Geschicklichkeitsspielen.

Abends begann die große Abendrunde "Der Fürst hält Hof" mit vielen Liedern, Aufführungen und Tschai.

Nach einer wiederum recht kurzen Nacht begann am Sonntagvormittag die Vorbereitung auf das "Trionfo", den Zusammenschluß aller Fürstentümer.

Matze (Chawrusen) übte mit einer großen Runde Tänze ein. Die Musiker aus den Stämmen, 3 Geigen, 1 Klarinette, 1Querflöte , 1 Trompete, 1 Cello und Gitarren spielten und improvisierten Volkstänze dazu aus dem Liederbuch. Florian spielte die Baßtöne der Akkorde.

Am frühen Nachmittag begann in einem langen Zug der Abmarsch zu "Trionfo", das auf einer riesigen Wiese stattfand, auf der eine Bühne aufgebaut war. Eine Riesen-Schildkröte aus den den grünen Ponchos begleitete, als Wahrzeichen des Fürstentums, den Zug zur Burg Altdahn.

Eins nach dem anderen zogen die Fürstentümer auf den Platz. Banner, Wimpel, Trommeln und Menschen in allen Gewändern bevölkerten die Wiese. Begrüßung und Moderation des Abends geschahen Schowmasterhaft vom Mikrofon aus. Eigentlich Schade, aber wohl nicht anders möglich.

Der Kreis Dahn spendete für das Abendbrot 80m Leberwurst.

Im Anschluss an das "Trionfo" wurde in den Fürstentümern weitergefeiert.

Montag dann folgte der Abbau und die Abfahrt.

 

(Entnommen aus dem Mitteilungsblatt Nr. 4 der Hohenstaufen. Autor unbekannt)