Im "Felsenmeer" nahe der Kalmit; Übernachtung unter einem Buntsandsteinfelsen
Neudahn
Simon, Felix R. und Joschy auf der Wegelnburg in der Pfalz nahe der deutsch-französischen Grenze
Rückfahrt: Auf dem Kasseler Bahnhof

Sommerfahrt der Gruppe Tuareg in die Pfalz

Mi. 09.08.2000

Die Zugfahrt ging über Mannheim nach Neustadt an der Weinstraße. Wir kauften zuerst ein, tauschten schon einmal DM in Franc ein und wanderten dann auf die "Kalmit", den höchsten Berg der Pfalz (673 m) und übernachteten im nahegelegenen "Felsenmeer".

Schon am ersten Tag merkten wir, wie hilfsbereit die Menschen dort sind.

Do. 10.08.2000

Am nächsten Morgen traten wir die Wanderung Richtung Ramburg bei Ramberg an. Wir kauften in St. Martin ein und bekamen Geld für ein Eis von Passanten mehr oder weniger aufgedrückt. Am Friedensdenkmal bekamen wir dann noch einmal Erlass beim Gruppeneis.

Nach einem, vor allem wegen der großen Hitze recht anstrengenden Tag übernachteten wir am Benderplatz, direkt auf dem Grünstreifen am Wegrand.

Fr. 11.08.2000

Wir wanderten bis zur Ramburg und kamen dort recht früh an. Nach dem verspäteten Mittagessen gingen wir noch nach Ramberg und kauften ein und holten Wasser.

Sa. 12.08.2000

An diesem Tag wanderten wir nach Annweiler/Trifels und übernachteten auf einem Campingplatz; hauptsächlich um das Waschen, welches wegen Wassermangels die letzten Tage etwas knapp ausgefallen war, nachzuholen.

So. 13.08.2000

Für heute hatten wir uns die Strecke bis zur Falkenburg bei Wilgartswiesen vorgenommen. Abends gerieten wir dann noch auf ein Feuerwehrfest...

Wir erreichten die wirklich sehr schöne Burg in der Abenddämmerung und übernachteten direkt oben auf der Burg.

Mo. 14.08.2000

Wir liefen zuerst in das nahegelegene Hauenstein. Dort machten wir Siesta vor dem Supermarkt, weil dieser Tag der wahrschweinlich heißeste der Fahrt war. Dann trampten wir nach Hinterweidenthal und dann nach Dahn. Wir mussten dann noch einen Bach überqueren und uns kam die Idee ein Floß zu bauen, was aber nach einiger Überlegung gecancelt wurde. Dann stiegen wir zur Burg Neu-Dahn auf. Es ist eine sehr schöne, große und guterhaltene bzw. restaurierte Burg. Wir legten uns zuerst ohne Kohte vor die Burg, dann begann es zur egen und wir zogen in die Burg um.

Di. 15.08.2000

Wir wanderten nach Dahn und legten vor dem Supermarkt eine Siesta ein. Dann liefen wir aus dem Ort raus und trampten zum Drachenfels. Wir besichtigten die Burg und trafen ein paar eingebildete österreichische Kletterer. Dann gingen wir wieder zurück zur Straße und trampten nach Erlenbach. Dort ging es nicht mehr weiter, deshalb wanderten wir nach Niederschlettenbach. Auch dort ging es nicht weiter, deshalb liefen wir nach Nothweiler und stiegen zur Wegelnburg auf. Es sollte nach Angaben von Ortsansässigen ca. 45 min dauern - als wir nach dem Flaschenauffüllen losgingen war es schon 21.15. Uhr. Es war ein recht steiler Aufstieg und es wurde stockdunkel. Wir fanden die Burg Burg nicht, deshalb übernachteten wir in einer Schutzhütte die auf dem Weg lag.

Mi. 16.08.2000

Es stellte sich heraus dass wir ca. fünf Minuten von der Wegelnburg entfernt waren und so besichtigten wir die drei dicht beieinanderliegenden Burgruinen Wegelnburg, Hohenburg und Löwenstein und liefen dann nach Schönau, wo wir beim Schlachter einkaufen mussten, weil der Laden Ruhetag hatte. In Schönau versteckten wir unser Gepäck und liefen nach Gebüg.

Dort wollten wir noch die beiden Burgen Blumenstein und Wasigenstein besichtigen. Es war etwas schwer den Anfang des Weges zu finden, der zu Blumenstein führte, doch schließlich fanden wir ihn noch.

Wir besichtigten die Burgruinen und liefen auf der anderen Seite des Berges nach Obersteinbach.Von dort aus trampten wir zurück nach Schönau, holten unser Gepäck und wurden dann von einem Autofahrer bis nach Wissembourg gefahren!

Wir liefen zum Bahnhof, wo wir feststellen mussten, dass der letzte Zug nach Strasbourg vor einer halben Stunde (ca. 20.30 Uhr) abgefahren war.

Wir legten uns mit Schlafsäcken vor den Bahnhof, schoben eine Gruppendönerrunde ein und nahmen den Zug um 6 Uhr.

Do. 17.08.2000

In Strasbourg machten wir uns auf die Suche nach dem Campingplatz und fanden ihn schließlich auch. Wir unternahmen an diesem Tag außer einem Gang zum Supermarkt nicht mehr viel, weil wir uns erholen wollten.

Fr. 18.08.2000 und Sa. 19.08.2000

Um ca. 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort angekommen gaben wir unsere letzten Francs aus. Wir hatten keine Möglichkeit noch viel zu besichtigen weil wir immer das Gepäck dabei hatten.

Um 18.00 fuhr unser Zug nach Kehl/Grenze.

Wir hatten uns vorgenommen uns durchzuschnorren, weil das WET erst um 24 Uhr gültig wurde. Alles ging gut bis wir um kurz vor 2 Uhr in Frankfurt/Main ankamen - der nächste Zug fuhr erst 4,5 Stunden später.

Auf dem Bahnhof war die Hauptbeschäftigung Kofferkuli fahren, was soweit ging das uns die Leute fragten ob wir auch einen Führerstein dafür hätten.

Um etwa 8.45 Uhr kamen wir dann mit viel Schlafdeffizit in Göttingen an.

Moritz