Moritz Roth
Felix, Matzu, Moritz in den Pyrenäen `02
Felix, Moritz, Lennnart
Paul

Die Merowinger im Wandel der Zeit

Im September 1997 war noch nicht abzusehen, was die Zeit bringen würde. Nun ist es soweit. Wir können zurückblicken auf viele Ereignisse, Fahrten, Gruppenstunden und Aktionen. Wir haben uns alle sehr verändert – und das nicht nur in unserem Äußeren.

Damals als ich mich dazu entschloss eine Gruppe zu leiten, war mir nicht klar wie viel Arbeit, Zeit und Mühe ich investieren würde. Aber, ihr könnt es mir glauben, es ist nicht immer so wie es erscheint. Ich merkte schnell, dass eine Gruppe bei den Pfadfinder zu betreuen auch riesigen Spass macht.

Am Anfang ist fast jeder junge Gruppenleiter überfordert. Mir ging es nicht anders. Ich begann mein zweites Pfadfinderleben mit fünf kleinen Kindern. Wenn ich „klein“ schreibe, meine ich, dass zum Beispiel schon eine kaputte Brotscheibe schieres Entsetzen bei ihnen hervor rief. Aber die Zeit geht dahin.

Mein größtes Problem zu der Zeit war, dass ich manche Eltern nicht von der Sache überzeugen konnte. Und so kam es, dass uns Einige verließen. Aber es kamen wieder Neue, die sich in die Gruppe einfanden.

Nach zwei Sommerfahrten, einer in den Harz und einer nach Tschechien, bildete sich langsam aber sicher ein fester Kern. Die meisten kamen nicht mehr nur zu den Pfadfindern wegen des Abenteuers, sondern viel mehr wegen des Gruppenlebens; und das freute mich. Es war auch mittlerweile fast nebensächlich, was wir auf Gruppenstunden machten. Hauptsache wir machten etwas zusammen.

Mit den Jahren wuchs auch die Souveränität der Gruppe und jedes einzelnen, so dass ich nach einer tollen Fahrt nach Italien beschloss ab sofort mit „meiner“ Gruppe in Zukunft alleine im Sommer wegzufahren. Bisher hatte ich den Eltern zu liebe immer einen Begleiter mitgenommen. Dies wollte ich nun nicht mehr, da jedes mal eine gewisse Zeit der Fahrt zur Gewöhnung genutzt werden musste.

Nach der Italien Fahrt fand die letzte personelle Änderung statt. Einer meiner Grüpplinge zog leider aus Göttingen weg. Dafür kamen von der aufgelösten Numenorer-Gruppe zwei Neue zu uns.

Seit diesem Zeitpunkt blieb die Gruppe dann so. Wir fuhren noch zweimal auf Sommerfahrt. In Schweden tappten wir durch die Einöde und in den Pyrenäen erklommen wir hohe Berge. Beide Fahrten waren einmalige Erlebnisse, die wohl keiner vergessen wird.

Dann im Winter des Jahres 2002 lösten wir uns offiziell auf.